Umsatzsteuerpflicht für ausländische IT-Unternehmen im B2B-Geschäft mit russischen Kunden ab 2019

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Ab 01.01.2019 müssen sich ausländische Unternehmen, die für russische Firmen Internetdienstleistungen erbringen, bei den russischen Steuerbehörden anmelden. Das gilt auch für Verträge zwischen ausländischen Muttergesellschaften und ihren russischen Tochterunternehmen, bei denen das Mutterunternehmen dann 15,25% an Umsatzsteuer auf den Leistungswert in Russland abzuführen hat. Für das Endkundengeschäft besteht eine solche Regelung bereits seit längerem.

Laut Artikel 174.2 des russischen Steuergesetzbuches gehören folgende Aspekte zu den Internetdienstleistungen: Gewährung von Nutzungsrechten an Software, Lizenzen für Datenbankprogramme, Hosting-Services beziehungsweise die Zurverfügungstellung von Speicherplatz, Bereitstellung von Rechenleistung, administrative Dienstleistungen an Informationssystemen, Betreiben einer Handelsplattform

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