Novatek baut LNG-Terminals in Murmansk – Investitionen in der Region und wie deutsche Unternehmen profitieren

Der russische Premierminister Dmitri Medwedew genehmigte Pläne für den Bau des maritimen LNG-Umschlagkomplexes von Novatek in der Region Murmansk. Die Kapazität des neuen Terminals solle mehr als 20 Millionen Tonnen pro Jahr betragen.

Novatek plant den Bau von zwei Terminals, in Murmansk und auf Kamtschatka, um die Transportkosten für seine LNG-Projekte zu senken, einschließlich des arbeitenden Jamal-LNG und der zukünftigen arktischen LNG-2-Projekte. Das Gas wird von Eistankern entlang der Nordseeroute zu den Terminals geliefert und dort auf reguläre Gastanker umgeschlagen. Novatek und Rosmorrechflot (das Russische Bundesamt für See- und Binnenschifffahrt) erwarten, im zweiten Quartal 2020 mit dem Bau zu beginnen. Ab 2023 soll das Werk in Betrieb gehen.

Um die Stahlbetonelemente herzustellen, baut Novatek ein „Zentrum für großtonnagige Meeresplattformen“ (ZSKMS) in der Kola-Bucht, um die benötigten Trägerelemente selbst herzustellen. Die Produktionsausrüstungen für die Betonwerke wurden von Liebherr geliefert.

Generell, profitieren Deutsche Unternehmen von den Investitionen in der Region Murmansk. Sowohl Russische als auch internationale Großkonzerne wie Norilsk Nickel, Severstal oder Enel bauen die Rohstoffförderung und Energiegewinnung in der Region aus. Dabei investieren die Großkonzerne häufig in Maschinen und Equipment von deutsche Hersteller und Zulieferer, vor allem in den Bereichen Bergbautechnik, Erzaufbereitung, und Förder- und Verladetechnik.

// TASS //GTAI

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