Operatives Management in Russland – die kurzfristige Management-Lösung

Eine wichtige Rolle spielt das Operative Management in Russland, da es sich besonders eignet, um kurzfristige Management-Aufgaben zu lösen.

von Jonas Prien, Ausserer & Consultants


Um auf dem russischen Markt erfolgreich zu agieren, sind Erfahrung, Flexibilität und die richtige Verwendung aller Management-Instrumente unabdingbar. Eine wichtige Rolle spielt das Operative Management in Russland, da es sich besonders eignet, um kurzfristige Management-Aufgaben zu lösen.

Das operative Management beinhaltet sowohl Planung als auch Steuerung von Aufgaben eines Unternehmens durch einen externen operativen Generaldirektor. Wichtig ist zu betonen, dass es sich hierbei um einen kurzfristigen Zeithorizont von unter einem Jahr (bzw. Haushaltsjahr) handelt. Dies unterscheidet das operative Management vom taktischen bzw. strategischen Management, bei denen der Zeithorizont sich auf ein bis drei Jahre bzw. auf drei bis zehn Jahre erstreckt. In den meisten Fällen stehen sogenannte SMART-Ziele im Fokus, denn der operative Generaldirektor soll „specific, measurable, achievable, relevant, and time-specific“, also spezifische, messbare, erreichbare, relevante und zeitspezifische Aufgaben erfüllen. Typischerweise handelt es sich um folgende Aufgabenbereiche.

Geschäftsaufbau in Russland

Während der Unternehmensgründung in Russland müssen viele administrative und juristische Aufgaben erledigt werden, welche wenig mit dem eigentlichen Kerngeschäft zu tun haben. Auch die obligatorischen Hürden bei der Registrierung von ausländischen Unternehmen können bei falscher Ausführung schnell zu Problemen führen. Daher lohnt es, zusammen mit einem operativen Generaldirektor eine Strategie für einen Geschäftseintritt zu erarbeiten.

Übernahme von Management-Verantwortung bei Vakanzen

Vakanzen sind nichts Unübliches im Unternehmen, da es zahlreiche Gründe für den Austritt eines Mitarbeiters gibt. Während auf unterer Ebene schnell Ersatz gefunden werden kann, ist die Suche nach einem passenden Manager auf mittlerer und höherer Ebene umso schwieriger. Um Ausfälle im operativen Geschäft zu minimieren, eignet sich die Einstellung eines externen Generaldirektors. Dieser führt die Unternehmensprojekte kurzfristig fort und sorgt darüber hinaus für eine schnelle Einarbeitung des Nachfolgers.

Neuausrichtung und Unternehmenssanierung

Bei ausländischen Tochtergesellschaften kommt es häufiger zu einer Neujustierung der Geschäftsstrategie, daher empfiehlt sich, etwa bei einer Expansion oder einer Verschlankung des Unternehmens auf einen operativen Generaldirektor zurückzugreifen. Insbesondere bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder oder bei der Verbesserung spezifischer Unternehmensteile (Accounting, Controlling oder Marketing in Russland) bietet das operative Management große Vorteile.

Liquidation eines Unternehmens in Russland

Wie bei der Unternehmensgründung in Russland gibt es viele Regularien, die bei einer Unternehmensliquidation in Russland zu beachten sind. Hierbei lohnt sich die Einbeziehung eines operativen Generaldirektors.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Planung, Durchführung und Steuerung von kurzfristigen Unternehmenszielen
  • Keine Personalkosten wie Urlaubsgeld, Sozialversicherung oder Abfindung
  • Kein Zeitverlust bei der Erreichung von Zielen
  • SMART-Ziele: aufgabenorientiertes Arbeiten
  • Einarbeitung des Nachfolgers
  • Neue Perspektiven durch externe Meinungen
  • Verlass auf Erfahrung und Verantwortlichkeit
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